Jahrzehntelang vor der Außenwelt verschlossen soll der Innenhof der Alten Akademie am 20. Mai für ein Familien-Event genutzt werden.  

Der Schmuckhof stellt sich vor: Am 20. Mai öffnet ein lange verborgenes Areal in der Innenstadt für die Öffentlichkeit die Tore. Im Innenhof der Alten Akademie an der Neuhauser Straße findet ein urbanes Picknick für die ganze Familie statt.

„Die Münchner sollen sehen, was für ein Schmuckstück sie in Zukunft erhalten werden“, erklärt Christoph Stadlhuber. Der Geschäftsführer von SIGNA ist als Bauherr verantwortlich für den geplanten Umbau der Alten Akademie.

Die Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München, Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk, hatte im Vorfeld an SIGNA appelliert: „Etwas mehr Stadt und etwas weniger Signa würde gut tun.“* Diesen Hinweis nimmt SIGNA auf: „Wir wollen mit der Revitalisierung der Alten Akademie München sowie den Münchnerinnen und Münchner einen zentralen innerstädtischen Ort zurückgeben, der beinahe 400 Jahre der Öffentlichkeit vorenthalten wurde. Damit wollen wir bereits jetzt starten. Wir denken an eine Reihe von Schmuckhof-Events“, so Stadlhuber.

Zur ersten Veranstaltung soll der Innenhof in eine Art Picknick-Wiese samt Rasenteppich, Sitzgelegenheiten, Essensständen und ruhiger Musik verwandelt werden. Ganz nah zur eher hektischen Einkaufsmeile und dem kirchlichen Großevent in der Innenstadt entsteht damit am Samstag, den 20. Mai erstmals ein völlig neuer Erlebnis- und Erholungsraum mitten im Herzen der City.

Zwischennutzung bis zum Umbau 

Das Picknick soll aber nur ein Vorgeschmack für weitere, mögliche Veranstaltungen im Schmuckhof der Alten Akademie sein. „Wir denken hier in verschiedene Richtungen und Formate – auf jeden Fall wollen wir den Einwohnern und auch den Gästen der Stadt bereits vor der Renovierung des Gebäudekomplexes mehr Raum zur Entfaltung und Entspannung geben“, freut sich Stadlhuber mit Blick auf den neuen, geöffneten Schmuckhof.

Das sei auch der wesentliche Gedanke der Umbaupläne, die den Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes bewahrt und es mit zeitgemäßen Elementen aufwerten will. „Es geht um den respektvollen Umgang mit diesen für München so wichtigen und typischen Bau“, so der Bauherr. Nach über 400 Jahren wird der Schmuckhof im Inneren der Alten Akademie laut den Plänen zu einem Erholungsareal mit Cafés und Ruhezonen umgebaut. Damit erhält München rund 1.000 Quadratmeter öffentlich nutzbaren Raum zurück.

Die Aktion ‚Früher war alles besser?‘

Wann immer es um die Renovierung denkmalgeschützter Gebäude geht oder um die Erneuerung von Altbekannten, heißt es schnell: Früher war alles besser. Ein genauer Blick auf das Gesicht der Stadt gibt für Stadlhuber eine klare Antwort: „Das Gegenteil ist eher richtig. Vor allem in Sachen Architektur hat sich die Stadt stark gewandelt, Altehrwürdiges wurde mit Modernem geschickt verbunden und so neue Freiräume für die Öffentlichkeit geschaffen.“ Mit dem Slogan ‚Früher war alles besser?‘ will er Bedenken ausräumen, die Innenstadt könnte ihren Charakter beim Umbau der Alten Akademie verlieren. Er lädt deshalb die Bürgerinnen und Bürger Münchens ein, sich ein eigenes Bild von den früheren und heutigen Gegebenheiten in ihrer Stadt zu machen und sich selbst zu fragen, ob früher wirklich alles besser war.

Pressekontakt
Robert Leingruber
Head of PR & Communications, SIGNA
M: alte-akademie@signa.de
T: +43 1 53 29 848-2534

* www.tz.de/muenchen/stadt/altstadt-lehel-ort43327/alte-akademie-investor-will-bogengaenge-schliessen-kampf-um-diese-arkaden-8108114.html

Früher war alles besser – die Isar in München vor der Renaturierung 2006_©PA_Sueddetusche Zeitung Photo_Andreas Heddergott

Früher war alles besser – die Isar in München heute_©PA_Sueddeutsche Zeitung Photo_Stephan Rumpf

Früher war alles besser – der Schmuckhof der Alten Akademie heute_©SIGNA

 

Früher war alles besser__– der Schmuckhof der Alten Akademie nach dem geplanten Umbau_©Morger Partner Architekten_SIGNA

Früher war alles besser – der Schmuckhof der Alten Akademie nach dem geplanten Umbau_©Morger Partner Architekten_SIGNA